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Erdgas hat sich als CNG bereits heute bei Leicht-Transportfahrzeugen bewährt. Mit LNG (liquid natural gas) finden im Flüssigerdgasbereich die ersten LKW-Flottenversuche statt. Erdgas wird bei -170° C unter Druck verflüssigt und per Kühlschiff nach Europa transportiert. In deutschen Häfen mit Anschluss an das Erdgasnetz wird es heute schon in gasförmiger Form in das Erdgasnetz eingespeist oder kann per Tank-LKW weiter verteilt werden.

Um Wasserstoff verstärkt als Energieträger nutzen zu können, ist es notwendig, effektive und sichere Speicherverfahren zu entwickeln. Die Druck- und Flüssiggas-Speicherung gehören heute zum Stand der Technik. Eine Alternative zu den konventionellen Verfahren ist die chemische Speicherung von Wasserstoff in Niedertemperatur- und Hochtemperatur-Metallhydriden sowie hydrolysierbaren Hydriden mit spezifischen Anwendungsgebieten. Die Schwerpunkte der Forschungsaktivitäten werden sich in diesen Bereichen bewegen.

Brennstoffzellen mit niedrigen Prozesstemperaturen eignen sich besonders gut als Elektroantriebssysteme für Kraftfahrzeuge und in verkleinerter Form auch für elektronische Geräte wie tragbare Computer. Ihr hoher Wirkungsgrad und die vielseitige Anwendbarkeit vom Autoantrieb bis zur Heizungsanlage machen die Brennstoffzellen zur Schlüsselkomponente für den Übergang vom fossilen zum zukünftigen Energiekreislauf mit erneuerbaren Energien.

Da Biomethan ebenfalls in mittelgroßen Biomethananlagen verflüssigt werden kann, wird der BRM die Forschung und Entwicklung von verflüssigtem Biomethan -dem BioLNG- bis zu seiner Markteinführung begleiten.
BioLNG muss bei Einführung im LKW-, Bahnbereich und im Schiffsverkehr als Dieselersatz beigemischt werden.