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PRESSEMITTEILUNG, Erkner 05. Juli 2019:

Seit Jahren versucht die alte Energiewirtschaft, mit all ihrer Lobby das EEG totzureden. Immer wieder ist die Rede von Netzparität und  wird darauf verwiesen, dass das EEG nicht mehr gebraucht würde. Vor allem nicht für die Photovoltaik (PV), da die Stromgestehungskosten heute sogar nahezu den Börsenpreisen der herkömmlichen Energiequellen entsprechen.

,,Vergessen wird hierbei, dass der Sinn und Zweck des „Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien“ (EEG) die erstmalige Herstellung von Investitionssicherheit  war. Solaranlagen, die eine wesentliche Last der dezentralen Stromversorgung von Haushalt und Gewerbe sowie der Elektro-Mobilität und der Digitalisierung schultern werden, müssen auch finanziert werden.“, so Peter Schrum, Präsident Bundesverband Regenerative Mobilität e.V. (BRM e.V.).

,,Sowohl Bürgerinnen und Bürger, ihre Energie–Genossenschaften als auch der Mittelstand und zahlreiche kommunale Stadtwerke sind gemeinsam das Rückgrat der deutschen Energiewende. Sie haben den Hauptteil der bereits getätigten Investitionen getragen. Sie brauchen auch weiterhin das EEG als Investitionssicherheit, weil die Banken ihre Kredite auf das EEG abstellen, auch wenn der wirtschaftliche Vorteil wie bei Eigenverbrauchsanlagen ggf. über dem EEG liegt. Ohne  EEG würden alle Investitionen im Solarbereich genauso ausbleiben wie  in den bereits  politisch eng reglementierten weiteren Ausbau von Biokraftstoff-, Biogas-, Biomethan- und Windenergieanlagen in Deutschland. Auch der technische Fortschritt in der Photovoltaik, bei Elektrofahrzeugen, in der Ladeinfrastruktur,  der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, als auch bei Power-to-Gas oder Power-to-X insgesamt - alles hängt am EEG“, so Peter Schrum weiter.

Der BRM fordert im Gegenteil das EEG anzuheben, zu stärken und zu stabilisieren, um die selbst gesetzten oder verpflichtenden Klimaziele in Deutschland und auch in der EU wieder erreichen zu können. Das könnte in Zeiten der Null-Zins-Politik außerdem einen starken Wirtschaftsimpuls durch Mobilisierung zinsloser Einlagen auslösen.

Lesen Sie hier die veröffentliche Pressemitteilung des BRM e.V.


 

Zusammenführen, was zusammen gehört: Erneuerbare Energien – regenerativ erzeugte Gase – Brennstoffzellen.      


Der Vorstand der Fördergesellschaft Erneuerbare Energien e.V. (FEE), Präsidium und Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Regenerative Mobilität e.V. (BRM)  haben beschlossen, die Arbeitsgruppe (AG) "Biogene Gase - Brennstoffzellen" und das BMK BioMethan-Kuratorium ab 01. Januar 2019  zur Arbeitsgemeinschaft "Regenerative Gase - Brennstoffzellen" (ARGE „ReGase- Bz“) zu vereinigen.
Beider ursprünglicher Charakter hat sich geändert. Die AG war als FEE-Projekt in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Hahn-Meitner-Institut, Berlin, 2001 mit einer auf 30 Monate begrenzten partiellen Anschubfinanzierung des Bundeslandwirtschaftsministeriums gegründet worden. Dieses Ministerium zeigt seit längerem kein Interesse mehr an der Entwicklung des Tandemthemas. Das BMK war 2008 eine Initiative der FEE als Schlussfolgerung aus dem EU-Projekt REDUBAR zu Biomethan und wurde gemeinsam mit dem BRM betrieben.

Mittlerweise geht es um die Gesamtstrategie der Umgestaltung des Energiesystems. Ihre Schwerpunkte sind die Integration aller seiner Elemente, ihren Einsatz in allen Sektoren und die maßgeblichen Anteile, die regenerativ erzeugter Wasserstoff und Brennstoffzellen an der Energiewende haben müssen. Hinzu kommen die Notwendigkeit der Kreislaufführung, z.B. von hydriertem Kohlenstoffdioxid, die Flexibilisierung des Einsatzes von Brennstoffzellen, der Rückgriff auf teilweise gleiche knappe Ressourcen für den Anlagenbetrieb und -bau in der Elektrolyse und bei der Konversion, sowie ähnliche Probleme bei der Optimierung zur Kostensenkung, Marktdurchdringung und im beginnenden Export. Die Verschmelzung folgt der seit 2010 aus diesen Erkenntnissen heraus häufig geübten Praxis gemeinsamer Aktivitäten. Biomasse wird weiterhin nicht vernachlässigt.

Unverändert bleibt das Ziel, den Interessen innovativer KMU und ihrer Kooperation mit Forschungseinrichtungen zu dienen. Das gilt auch für die Zusammenarbeit im Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, einschl. der bisherigen von der bundeseigenen NOW GmbH geführten Netzwerke.
Die FEE leitet die ARGE, organisiert sie zusammen mit dem BRM. Beide sind für weitere Mitakteure offen. Ansprechpartner sind Frau Kristina Hermann (Organisation) und Herr Eberhard Oettel (Inhalt).  

Eberhard Oettel

Senior Leiter Technologietransfer und internationale Zusammenarbeit der FEE e.V.

Verbändekoordinator des BRM e.V.

Leiter der ARGE „ReGase - Bz“

08.Januar 2019


 

Pressemitteilung des BRM, Berlin/Erkner 23.11.2018

Die geplanten Photovoltaik- Kürzungen bringen die Energiewende und damit die Bürgerenergie in Gefahr

Mit dem vom BMWi eingebrachten Entwurf des Energiesammelgesetzes soll völlig überraschend und ohne vorherige parlamentarische Diskussion, eine 20%ige Absenkung der EEG Vergütung von Photovoltaik(PV)-Anlagen ab 40 kWp, als politischer Schnellschuss in nur 3 Wochen verabschiedet werden.

Für uns ist die völlig unbegründete 20-prozentige Senkung des EEG für PV, die Folge der massiven der Lobbyarbeit der Energieversorgungsunternehmen(EVU) mit dem Ziel, die Gewerbe- und Eigenstromversorgung zu stören. Die EVU sehen die 38% Erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch in Deutschland in diesem Jahr als Wettbewerb zu ihren alten, abgeschriebenen, fossilen Kraftwerken. Der einzige Weg, aus ihrer Sicht ist, die Beschneidung des EEGs und damit das Abwürgen von Bürgerenergieanlagen zur Stromversorgung. Das darf aber eine Bundesregierung nicht als Motivation zu einer Gesetzesänderung nehmen!


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Stellungnahme des Bundesverbandes Regenerative Mobilität e.V. (BRM) zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes, des Energiewirt-schaftsgesetzes und weiterer energierechtlicher Vorschriften (sog. Energie-sammelgesetz (EnSaG) vom 6.11.2018 (BT-Dr. 19/5523)


1) Absenkung der EEG-Vergütung für Photovoltaikanlagen (PVA)


Im Gesetzentwurf ist vorgesehen, die Vergütung für PVA-Dachanlagen ab 40 Kilo-watt um rund 20 Prozent auf 8,33 Cent pro Kilowattstunde zum Jahreswechsel zu senken.
Diese drastische Kürzung wird zu einem massiven Einbruch bei den PV-Zubauzahlen führen.


Dies ist schon angesichts des bisherigen Scheiterns der Bundesregierung bei Erreichung der Klimaschutzziele und des deutlich erhöhten Bedarfs an PV-Zubau u.a. durch die Sektorenkopplung völlig unverständlich.

Unsere vollständige Stellungnahme finden Sie in der pdf

 

Die Union zur Förderung von Öl- und Proteilpflanzen e.V. (UFOP) argumentiert Faktenklares warum sie den erweiterten Ansatz für die THG-Bilanzierung fordert.


Berlin, 20. November 2018. Der Futtermittelmarkt profitiert maßgeblich von der Biodieselherstellung, weil Rapsschrot als Koppelprodukt bei der Ölpressung anfällt. Rapsschrot ist europaweit die wichtigste heimische gentechnikfreie Eiweißquelle für die Nutztierfütterung, bilanziert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP).